Schritt für Schritt zur Serienreife: Spinit 3.0 E auf der ITME in Mumbai

„Natürlich hatten wir, als wir Anfang Dezember nach Mumbai zur ITME fuhren, einige Erwartungen im Gepäck“, sagt Michael A. Tuschak, bei Mayer & Cie. (MCT) verantwortlich für Marketing und Vertrieb der Spinnstrickmaschine Spinit 3.0 E. „Schließlich ist Indien einer der weltweit wichtigsten Textilmärkte. Hier sind viele vollstufige Betriebe und äußerst moderne Spinnereien zuhause. Deswegen haben wir in Mumbai sehr anspruchsvolle Fachbesucher erwartet.“

Grund deswegen nervös zu werden, hatte das Spinit-Team jedoch keineswegs. Schließlich hat die Maschine, die 2015 auf der ITMA in Mailand als Vorserien-Modell gezeigt wurde, einiges zu bieten. Dazu gehören eine deutliche Prozessverkürzung, geringere Investitionskosten und eine Energiebilanz, die ein Drittel unter der des normalen Herstellungsprozesses liegt. „Die Spinit ist schon seit der Vorstellung des Prototyps 2011 in Barcelona in aller Munde“, so Michael A. Tuschak. „Weil wir die Maschine seither sichtbar Schritt für Schritt in Richtung Serienreife bringen, nutzen die Messebesucher jedes Mal die Chance selbst zu sehen, wie wir vorankommen.“

Diesmal konnte Mayer & Cie. mit dem marktreifen Fancy-Modul aufwarten, einer optionalen Musterungseinrichtung. Damit können die Kunden den sogenannten Spinit Fancy Jersey herstellen. Dessen Muster zeichnet sich durch fließende Übergänge aus. Es wird durch die Änderung der Garnfeinheit erzeugt, so dass sich immer deckende und transparente Musterbereiche abwechseln.

Auf dem Weg zur Serienreife hat die Spinnstrickmaschine Spinit 3.0 E in Mumbai weiteren Rückenwind bekommen: Michael A. Tuschak ist zuversichtlich, dass sich aus den Gesprächen mit Interessenten auf der ITME noch weitere Projektpartnerschaften ergeben. Je vielfältiger die getesteten Anwendungen und damit die Blickwinkel der Pilotkunden, desto vielfältiger und damit wertvoller die Rückmeldung an MCT. „Ein vollstufiger Betrieb hat andere Schwerpunkte als eine Spinnerei mit Vorwärtsintegration. Ein Kunde spezialisiert sich auf feine Wäsche und setzt hauptsächlich Baumwolle ein, der andere konzentriert sich auf modische Oberbekleidung“, so der Vertriebs- und Marketingverantwortliche. Sobald das Feedback der Pilotkunden da und MCT damit zufrieden ist, beginnt die Serienproduktion. Tuschak abschließend: „Die eigene Produktionslinie für die Spinit steht – wir sind in den Startlöchern.“

 

Die Spinit 3.0 E auf der ITME in Mumbai: Ebenso wie eine Spinnmaschine hat die Spinnstrickmaschine besondere Anforderungen an das Raumklima.

Seit der Vorstellung des Prototyps 2011 in aller Munde: Die Spinit 3.0 E stieß – einmal mehr – auf reges Interesse beim Fachpublikum.

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