spinitsystems bei ITMC: Smarte Produktion und Validierung als textile Zukunftsthemen

Intelligente Textilien und individualisierte Massenfertigung sind die Themen der ITMC, die alle zwei Jahre stattfindet. Für die sechste Ausgabe dieser Konferenz trafen sich Fachleute aus Industrie und Wissenschaft vom 16. bis 18. Oktober 2017 im belgischen Gent. Vorträge zu Nanotechnologie standen ebenso auf der Agenda wie die gängigen Themenblöcke „Herstellung & Design“ und „Recycling“.

Zum Thema „Advanced Manufacturing“ hatte Michael A. Tuschak von Mayer & Cie. einiges zu berichten. Er stellte die neue Spinnstricktechnologie des führenden Strickmaschinenherstellers vor. spinitsystems heißt der smarte Ansatz, der drei ehemals getrennte Prozesse, das Spinnen, das Ausreinigen und das Umspulen, in einer Maschine kombiniert. In Bezug auf den kompletten Herstellungsprozess bringt dieses Verfahren erhebliche Vorteile hinsichtlich Platz- und Energiebedarf und senkt die Investitionskosten für die Textilhersteller. „Die smarte Produktion hat ja nicht automatisch etwas mit Robotern zu tun“, erklärt Michael A. Tuschak.

Das Thema, über das spinitsystems zur ITMC kam, war jedoch noch ein anderes: „Die Validierung von Stoffen – und natürlich ganz speziell unseres Spinit Single Jersey – brachte uns zu dieser Konferenz“ berichtet der Verantwortliche für Marketing und Vertrieb spinitsystems. Verlässliche und standardisierte Qualitätsprüfungen von Single-Jersey-Strickwaren seien Themen, die die gesamte Branche beschäftigten. Große Retailer arbeiteten in der Beschaffung bereits mit standardisierten Prüfungen, beispielsweise zur Weichheit eines Stoffes. „Diese Ansprüche mit unserer Spinnstrickmaschine verlässlich zu erfüllen ist eine Erfolgsgrundlage für unsere Kunden und damit für unser Geschäft“, so Tuschak.

Als Tagungsort, an dem die textilen Zukunftsthemen auf den Tisch kamen, hatten die Organisatoren einen historischen Ort gewählt: die „Het Pand“ ist ein ehemaliges Dominikanerkloster im historischen Zentrum von Gent und fungiert seit über 20 Jahren als Kultur- und Kongresszentrum der Universität. Mindestens so alt wie das Kloster ist auch die textile Tradition der Stadt: Bereits im Mittelalter war Gent ein wichtiges Tuchzentrum, der Handel mit England florierte. „Der Tagungsort und seine Geschichte haben einen großartigen Rahmen für die Konferenz gebildet“, stellt Michael A. Tuschak abschließend fest.

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