Erfolgsgeschichte Mayer & Cie. China:

In rund zehn Jahren vom reinen Sales & Service Unternehmen über die „Garagenlösung“ zum dritten Produktionsstandort

Ab November 2015 firmiert die bisherige Mayer & Cie. Sales & Service Firma in der chinesischen Provinz Shanghai als Mayer & Cie. China (Mayer & Cie. CN). Dieser Schritt war notwendig, um eine eigene Produktionslizenz zu erwerben und Kapitaleinlagen zu erhöhen. Mayer & Cie. CN bildet damit neben Deutschland und Tschechien den dritten Produktionsstandort der Gruppe.

Die Niederlassung des Rundstrickmaschinenherstellers in China besteht bereits seit mehr als zehn Jahren, sie wurde im Jahr 2003 eröffnet. Benjamin Mayer, Geschäftsführer bei Mayer & Cie. sagt dazu: „Wir haben 2003 eine eigene Sales and Service Niederlassung gegründet und 2011 den Entschluss gefasst, in China Maschinen zu montieren. Ende 2012 haben wir dann mit einer richtigen ‚Garagenlösung‘ in China begonnen. Schließlich war das auch für uns ein Experiment: Wir wollten sehen, ob die eigens für China entwickelten Maschinen im dortigen Markt angenommen werden.“

Aus heutiger Sicht ist klar, dass das, was als beherzter Versuch begann, eine überaus kluge Entscheidung war. Die MSC (Mayer Single China) und MDC (Mayer Double China) erfreuen sich großer Popularität im mit Abstand größten Textilmarkt der Welt. Seit 2012 werden im chinesischen Mayer-Werk eigene Maschinen produziert. Dabei verfolgt der Hersteller das sogenannte Strickkopfprinzip. Das bedeutet, die Teile werden am Hauptsitz in Albstadt in Deutschland gefertigt, im tschechischen Werk vormontiert und in China endmontiert. Dieses Prinzip funktioniert im großen Stil: Bis Ende 2015 werden rund 200 Maschinen die Produktionshalle in Shanghai verlassen. Bis in drei Jahren soll die jährliche Montage sogar 500 Maschinen umfassen. Neben der konstanten Nachfrage sind seit Mai 2015 auch die Kapazitäten für die angestrebte Produktionssteigerung vorhanden. Mayer & Cie. CN ist im Frühsommer mit seinen aktuell rund 30 Mitarbeitern in größere und repräsentativere Räumlichkeiten umgezogen.

„Diese Entwicklung über die letzten zehn Jahre und unsere Zahlen zeigen, dass wir in China nachhaltig erfolgreich sein können“, so Benjamin Mayer. „Gleichzeitig verdeutlichen sie auch, welcher Stellenwert unserem Standort in China in unserer gesamten Unternehmensstrategie mittlerweile zukommt.“

Jenseits von wirtschaftlichen Erfolgen und strategischen Überlegungen seitens Mayer & Cie. bringt die Montage der Strickmaschinen in China auch ganz handfeste Vorteile für die lokalen Kunden: Die Lieferzeiten der bestellten Maschinen sind kürzer und flexibler – und sie können in der Lokalwährung Renminbi bezahlt werden.

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