ITME Indien: Mayer & Cie. sieht hohe Erwartungen an die Messe erfüllt

Ein großer, zentral platzierter Stand des indischen Vertreters Batliboi, zwei Maschinen, die für Innovationskraft und Leistungsfähigkeit im Bereich Rundstrick stehen und die neue Spinnstrickmaschine live und in Aktion – das waren die Eckdaten der Mayer’schen Präsenz auf der ITME in Indien. Ein aufwendiger Messe-Auftritt, der sich laut Timo Schramm, bei Mayer & Cie. (MCT) Verkaufsbereichsleiter Indien, gelohnt hat. „Die ITME ist eine traditionell wichtige Messe für uns, sie findet in einem unserer größten Absatzmärkte statt. Umso erfreulicher, dass wir in Mumbai viele qualifizierte Besucher begrüßen konnten. Unsere indischen Kunden sind sich offensichtlich bewusst, dass es sich lohnt, in hochproduktive Maschinen zu investieren.“

Neben der Spinit 3.0 E zeigte Mayer & Cie. vom 3. bis 8. Dezember 2016 in Mumbai eine D4 2.2 HPI und eine OVJA 1.6 EM HS. Die D4 2.2 HPI ist die derzeit leistungsfähigste Interlock-Maschine weltweit. Mit ihr kann sich Mayer & Cie. im hart umkämpften indischen Interlock-Markt behaupten. „Vor allem gegenüber asiatischen Herstellern konnten wir deutlich zulegen“, so Verkaufsbereichsleiter Schramm. „Auch bei Kunden, die hauptsächlich Baumwolle verarbeiten, stößt die Maschine auf großes Interesse.“ Außerdem, so habe sich gezeigt, sei die D4 2.2 HPI für Spinnereien interessant, die sich neben ihrem Kerngeschäft auch mit der Herstellung textiler Flächen beschäftigen.

Mit der OVJA 1.6 EM HS bedient Mayer & Cie. erfolgreich einen wichtigen und stetig wachsenden Nischenmarkt, die Herstellung von Matratzenbezügen. Die OVJA 1.6 EM HS erreicht 30 Umdrehungen pro Minute bei einem Durchmesser von 38 Zoll und besticht damit durch höchste Produktivität. Dank ihrer niedrigen Systemzahl ist sie gleichzeitig sehr flexibel.

Einzig das „indische Bargeld-Experiment“ (FAZ 15.12.2016, www.faz.net) trübte die Stimmung auf der ITME. Mitte November 2016 erklärte die indische Nationalbank die beiden gängigsten Banknoten, die 1.000- und 500-Rupien-Scheine, für ungültig. Die Regierung will damit die Korruption und die Finanzierung des Terrorismus über Bargeld bekämpfen. Infolge dessen wurden über Nacht 86 Prozent des indischen Papiergeldes wertlos. „Natürlich konnten wir bei unseren Kunden eine gewisse Zurückhaltung spüren“, so Timo Schramm. „Allerdings gehen wir davon aus, dass sich die Verunsicherung über diesen durchaus drastischen Schritt auch wieder legen wird.“

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